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MOTS-c

Präklinisch

Mitochondrien-stammendes Peptid, das für Metabolismus untersucht wird

Auch bekannt als: Mitochondrial ORF of the 12S rRNA type-c

MOTS-c ist ein mitochondrien-stammendes Peptid, das in der mitochondrialen DNA kodiert ist, und wird in Tiermodellen für seine Rolle bei metabolischer Regulierung, Insulinempfindlichkeit und trainingssimulierenden Anpassungen untersucht.

Molekulare und Forschungsdaten

Sequenz
Met-Arg-Trp-Gln-Glu-Met-Gly-Tyr-Ile-Phe-Tyr-Pro-Arg-Lys-Leu-Arg
CAS-Nummer
1627580-64-6
Molekulare Formel
C101H152N28O22S2
Molekulargewicht
≈2174.6 g/mol
Halbwertszeit
Kurz (wird schnell eliminiert)
Primäre Ziele
AMPK-Pfad, Folat–AICAR–AMPK-Achse
Wege (Forschung)
subcutaneous, intramuscular
Lagerung
Lyophilisiert: −20 °C. Rekonstitutiert: 2–8 °C, innerhalb weniger Wochen verwenden.

Übersicht

MOTS-c ist ein mitochondrien-stammendes Peptid (MDP) — ein kleines 16-Amino-Säure-Peptid, das im mitochondrialen Genom anstelle des Zellkerns kodiert ist. Seine Entdeckung half zu etablieren, dass Mitochondrien nicht nur Kraftwerke sind, sondern auch Signalisierungsmoleküle aussendet, die den Gesamtorganismus-Stoffwechsel beeinflussen. Es ist einer der Hauptverbindungen in der Langlebigkeits- und Stoffwechselforschung.

Wirkmechanismus

MOTS-c wird am besten als metabolischer Regulator verstanden. In Tier- und Zellstudien:

  • Aktiviert den AMPK-Pfad, einen zentralen Energiesensor, der die Glukoseaufnahme und Fettoxidation fördert
  • Beeinflusst die Folat–AICAR–AMPK-Stoffwechselachse
  • Kann unter metabolischem Stress zum Zellkern translokalisieren, um die Genexpression zu regulieren

Der Nettoeffekt in präklinischer Arbeitsweise ist verbesserte Insulinempfindlichkeit und metabolische Flexibilität — Anpassungen, die sich mit den Vorteilen des Trainings überlappen, weshalb MOTS-c manchmal als „trainingssimulierendes“ Mittel beschrieben wird.

Häufige Forschungsanwendungen

  • Stoffwechsel- und Insulinempfindlichkeitsforschung
  • Langlebigkeits- und Mitochondrien-Funktionsstudien
  • Trainingssimulations- und altersbedingter Stoffwechsel-Rückgangsmodelle

Wie bei den meisten Peptiden in der Langlebigkeitskategorie entwickelt sich die Humanbasis noch immer.

MOTS-c Häufig gestellte Fragen

Was ist ein mitochondrien-stammendes Peptid?+

Es ist ein kleines Peptid, das im mitochondrialen Genom anstelle des Zellkerns kodiert ist. MOTS-c und Humanin sind die bekantesten Beispiele, und sie wirken als Signalisierungsmoleküle, die den Stoffwechsel und Stressresistenz beeinflussen.

Wofür wird MOTS-c untersucht?+

Die präklinische Forschung konzentriert sich auf Insulinempfindlichkeit, metabolische Flexibilität und "trainingssimulierende" Anpassungen — Verbesserungen in der metabolischen Gesundheit, die physischem Training ähneln.

Ist MOTS-c in Menschen bewiesen?+

Nein. Die aufregenden Erkenntnisse stammen weitgehend von Zell- und Nagetier-Studien. Humane Evidenz ist früh, und MOTS-c bleibt eine Forschungsverbindung.

References

  1. [1]MOTS-c — PubChemPubChem
  2. [2]MOTS-c mitochondrial-derived peptide and metabolismPubMed

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